Paradiso am Lago Ceresio
Am Monte San Salvatore reicht der 360-Grad-Blick über den See nach Süden und zu den hohen Alpengipfeln im Westen. Paradiso verbindet damit den Lago Ceresio mit einem markanten Berg- und Kulturerlebnis.
Zum regionalen Destinationsverbund gehören auch Morcote, Bissone, Massagno, Breno, Sorengo, Rovio, Lugano und Sessa.
Natur und Landschaft
Der Vita-Parcours an der Via Guidino beginnt im Parco di Via Guidino in bewaldeter Umgebung am Fuß des Monte San Salvatore und bietet Ausblicke auf den Lago Ceresio. Der Parco di Guidino erstreckt sich auf mehr als 13.000 Quadratmetern am Fuß des Berges. Von dort reicht der Blick außerdem auf den See, den Golf und die umliegenden Täler. Ein Wasserstrahl in Paradiso erzeugt einen etwa 50 Meter hohen Kaskadenstrahl, der abends von sechs Halogenstrahlern beleuchtet wird.
Bewegung und Freizeit
Der Vita-Parcours ist 1,6 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 80 Metern auf. Entlang der Strecke befinden sich 15 Stationen mit fest installierten Geräten und erklärenden Tafeln für körperliche Übungen, die für alle Altersgruppen geeignet sind. Die unterschiedlichen Bewegungsformen und die ausgewiesenen Maße des Parcours helfen Ihnen, Umfang und Aktivität sachlich miteinander zu vergleichen.
Der kommunale Outdoor-Fitnesspark an der Seepromenade Riva Paradiso umfasst etwa 250 Quadratmeter und kann kostenlos genutzt werden. Der Erholungspark Ex Rickenbach verfügt über ein multifunktionales Spielfeld mit Kunstrasen für Fußball und Volleyball. Außerdem gehören zu ihm ein Spielplatz, Fußwege, Bänke, ein Brunnen und eine Tischtennisplatte. Die Sportanlage an der Via alla Sguancia bietet Möglichkeiten zum Skaten, Basketballspielen und Tischtennisspielen.
Der Parco di Guidino ist zu Fuß oder mit dem eigenen Fahrzeug erreichbar. Die Standseilbahn auf den Monte San Salvatore fährt von Lugano-Paradiso ab. Die Wanderung San Salvatore–Paradiso führt durch den Wald nach Pazzallo, wo sich die Zwischenstation der Standseilbahn befindet, und steigt anschließend über den Bahnhof Paradiso nach Paradiso hinab.
Kultur und Geschichte
Das Gipfelgebiet des Monte San Salvatore umfasst einen Naturpark mit botanischen Wegen, ein Museum und eine Dauerausstellung zu Mineralien und Fossilien. Im Museum San Salvatore sind religiöse Gegenstände, Mineralien und Exponate zu Blitzen zu sehen.
Das Oratorio della Geretta in Paradiso ist der seligen Jungfrau Maria gewidmet und wurde 1709 errichtet. In seinem Chor befindet sich ein Fresko aus dem 18. Jahrhundert mit der Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit, ein Werk der Brüder Giuseppe Antonio Maria und Giovanni Antonio Torricelli. Die beiden erhaltenen tragenden Säulen des früheren Portikus stammen aus dem 15. oder 16. Jahrhundert und gehören zu den historischen Denkmälern des Kantons Tessin.
Die Casa del Castello in Paradiso ist als Kulturgut eingestuft.
Wasser und Sport
Das Lido Piscina Conca d’Oro liegt direkt am See und verfügt über einen kleinen Strand. Über dem See befinden sich dort Sprungbretter in 1,5 und 3 Metern Höhe.
Der Paradiso Tennis Court in Sguancia verfügt über zwei Tennisplätze mit vollständig erneuerten Belägen und renovierten Umkleideräumen. Die Anlage umfasst außerdem eine Erfrischungsbuvette sowie einen Umkleideraum mit Dusche.
Kulinarisches
Auf dem Gipfel des Monte San Salvatore gibt es ein Restaurant mit großer Panoramaterrasse sowie eine Selbstbedienungsterrasse und Picknickmöglichkeiten. Auf dem Monte San Salvatore wird mediterrane Küche angeboten.
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