Bauma – Kultur, Handwerk und Wanderwege
Bauma eröffnet Zugänge zu regionaler Kultur- und Industriegeschichte. Bei der Burgruine Altlandenberg sind Mauerreste des Palas, der Ringmauer und mehrerer Toranlagen sichtbar.
Für die weitere Ortsorientierung stehen auch Hittnau, Fehraltorf, Sternenberg, Lindau, Illnau-Effretikon, Weisslingen, Wila und Pfäffikon zur Verfügung.
Kultur und Handwerk
Vom Dorfzentrum führt der Weg zur Burgruine Altlandenberg durch die Bahnunterführung. Nach der Überquerung der Töss beginnt am anderen Ufer der Wanderweg hinauf zur Burg; am Bahnhof weisen Wegweiser den Weg.
Das Freddihaus ist ein weitgehend erhaltenes Bohlenständer-Flarzhaus aus dem 16. Jahrhundert. Heute dient es als Wohnmuseum und ist mit Originalgegenständen von Rosa Freddi eingerichtet. Nach Voranmeldung kann das Haus in kleinen Gruppen besichtigt werden.
Die Handweberei Heimatwerk Züri Oberland betreibt eine der letzten professionellen Handwebereien der Schweiz. Sie setzt sich für den Erhalt dieses für das Oberland und das Tösstal typischen Handwerks ein. Besucher können den Weberinnen bei der Arbeit zusehen.
Industriegeschichte
Der Industrielehrpfad Zürcher Oberland ist ein rund 30 km langer Wanderweg und verbindet 50 technik- und industriegeschichtliche Sehenswürdigkeiten vom Greifensee bis ins Tösstal. An den einzelnen Objekten informieren Schautafeln über die wichtigsten Daten.
Führungen auf einzelnen Abschnitten und bei einzelnen Objekten vermitteln technische Einzelheiten sowie Einblicke in die Lebensgewohnheiten und die wirtschaftliche Situation der damaligen Bevölkerung. Der Industriepfad Zürcher Oberland führt vom Bahnhof Bauma an der Grabanlage von Adolf Guyer-Zeller vorbei zum Industrieensemble Neuthal.
Der Abschnitt vom Bahnhof Bauma zum Industrieensemble Neuthal verbindet dabei die Grabanlage von Adolf Guyer-Zeller mit einem weiteren Bestandteil des industriegeschichtlichen Weges. Die Abfolge der Objekte, Schautafeln und möglichen Führungen macht unterschiedliche Formen der Beschäftigung mit dem Industrielehrpfad sichtbar.
Der Bahnhof Bauma ist in der Schweiz als Kulturgut von regionaler Bedeutung eingestuft und trägt die KGS-Nummer 7400.
Bahn und Landschaft
Der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland befährt jedes Jahr von Mai bis Oktober mit Dampfzug-Kompositionen die Museumsbahnlinie Bauma–Hinwil; eine Fahrt von Bauma nach Hinwil ist möglich.
Die Fahrt mit der Dampfbahn führt an Bächen, Weihern und historischen Industrieanlagen vorbei. Die verschiedenen Stationen der Dampfbahn eignen sich als Ausgangspunkt oder Ziel von Wanderungen.
Die Station Bauma wird von den Schweizerischen Bundesbahnen im Halbstundentakt mit der Zürcher S-Bahn-Linie S 26 zwischen Winterthur, Bauma und Rüti ZH bedient.
Wanderwege
Die Nordic-Walking-Trails des Gesundheitsparcours sind unterschiedlich lang und unterschiedlich anspruchsvoll. Die Guyer-Zeller-Wanderwege umfassen sieben Wege, die der Eisenbahnpionier Adolf Guyer-Zeller rund um Bauma anlegen liess.
Die Wegangebote lassen sich für Ihre Planung anhand von Dauer, Geländeform und thematischer Ausrichtung vergleichen.
Die Wanderungen auf den Guyer-Zeller-Wanderwegen dauern zwischen 50 Minuten und drei Stunden. Sie führen über Brücken und Treppen, durch tiefe Tobel und auf bewaldete Gipfel.
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