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Fehraltorf zwischen Kulturpfad «Ziit-Spuure» und Pfäffikersee

Unterkünfte in Fehraltorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

Fehraltorf ist eine politische Gemeinde im Bezirk Pfäffikon des Zürcher Oberlands im Kanton Zürich in der Schweiz. Fehraltorf verfügt über einen Kulturpfad namens «Ziit-Spuure». An 53 über das ganze Dorf verteilten Standorten vermittelt er historische Informationen; der Rundgang «Dorfkern» ist etwa 1.500 Meter lang.

File:Kirche Fehraltdorf.jpg File:Kirche Fehraltdorf.jpg Foto: Uwelino via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die ungefähre Streckenlänge des Rundgangs und die Verteilung der Stationen liefern zwei unterschiedliche Bezugspunkte für Ihre Zeitplanung. Auf «Ziit-Spuure» ist der «Römische Gutshof in der Speck» als Station 39 ausgewiesen. Im Bereich Burgwis-Sackholz südwestlich des von drei ovalen Wällen umgebenen Burghügels bei Rüti wurden Siedlungsreste aus der Spätbronzezeit gefunden. Der Burghügel bei Rüti kann von der Seite des Pistolenschießstands aus bestiegen werden.

In den 530er-Jahren kam Fehraltorf zusammen mit der Nordschweiz zum Merowingerreich; davon zeugen Grabbeigaben aus 57 Gräbern, die 2015 freigelegt wurden. In einem Waldstück in der Lochweid wurden zwischen 1887 und 1897 mindestens drei Grabhügel ausgegraben beziehungsweise abgetragen; dabei kamen mehrere gut ausgestattete Brand- und Körpergräber zutage.

Die historischen Hinweise lassen sich auf zwei Arten lesen: Der Kulturpfad verbindet über das Dorf verteilte Stationen mit einem ausdrücklich benannten Rundgang, während die archäologischen Orte einzelne Zeitabschnitte und Fundzusammenhänge markieren. Dadurch stehen Wegstruktur, Ortsbezüge und historische Einordnung nebeneinander, ohne dass Rundgang, Stationen und Fundstellen dieselbe Funktion übernehmen. Für die Lektüre können Sie daher räumliche und zeitliche Bezüge getrennt voneinander betrachten.

Landschaft

Der Pfäffikersee liegt teilweise auf dem Gemeindegebiet von Fehraltorf. Er ist Teil der Drumlinlandschaft, die der Linth-Rhein-Gletscher im Zürcher Oberland geschaffen hat. Eine Pferdestatue vor einem abstrahierten Drumlin am Verkehrskreisel an der Ortseinfahrt an der Kempttalstrasse, Abzweigung Russikon, symbolisiert Fehraltorfs Verbundenheit mit Landwirtschaft, Pferdesport und glazialer Landschaftsformung.

Für Ihre Betrachtung des Ortes stehen damit historische Zeugnisse, geologische Formen und ein sichtbares Symbol im Straßenraum in unterschiedlichen Maßstäben nebeneinander.

Mobilität

Seit dem 3. Mai 1876 ist Fehraltorf über den Bahnhof Fehraltorf an das schweizerische Eisenbahnnetz angeschlossen; an diesem Datum wurde die Bahnstrecke Effretikon–Hinwil eröffnet. Der Bahnhof Fehraltorf wird von der Zürcher S-Bahn-Linie S3 bedient. Zusätzlich verkehrt die Linie S19 zu Stoßzeiten und die SN8 im ZVV-Nachtnetz an Wochenenden.

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Zwischen Fehraltorf und dem Pfäffikersee liegt der Flugplatz Speck-Fehraltorf; betrieben wird er von der Flugsportgruppe Zürcher Oberland (FGZO). Vom Flugplatz werden private Passagierflüge angeboten. Als Besuchsziel wird er empfohlen.

Wenn Sie für Fehraltorf ein Hotel vergleichen, können Sie auf den Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinanderlegen. So lässt sich die Auswahl am eigenen zeitlichen Rahmen und an den gewünschten Konditionen ausrichten, während die inhaltliche Orientierung beim Ort selbst beginnt.

Ergänzend finden Sie die Ortsseiten von Lindau, Sternenberg, Bauma, Weisslingen, Wila, Hittnau, Illnau-Effretikon und Pfäffikon.

Ein Besuch kann auf Anfrage jederzeit ermöglicht werden; regelmäßige Öffnungszeiten gibt es nicht.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pfäffikon.

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