Hunzenschwil: Römische Ziegeleien, Kirche und Natur

Kultur und Geschichte

Hunzenschwil liegt im Schweizer Kanton Aargau, im Bezirk Lenzburg, zwischen Lenzburg und Aarau.

Zu den bedeutendsten römischen Fundstellen im Kanton Aargau zählen die römischen Legionsziegeleien in Hunzenschwil. In Hunzenschwil sind römische Ziegel- und Töpferöfen dokumentiert; dazu gehören zwei Hallen und weitere Infrastrukturbauten, in denen in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts Ziegel im industriellen Maßstab hergestellt wurden.

Bei den Legionsziegeleien der Römer wurden drei Brennöfen festgestellt: Zwei große Öfen dienten der Herstellung von Ziegeln und Baukeramik, ein kleinerer Ofen wurde aufgrund von Gefäßfragmenten als Töpferofen identifiziert. Eine mindestens 55 × 18 Meter große Halle lässt vermuten, dass sie der Herstellung und insbesondere der Trocknung von Ziegeln und Baukeramik diente. Die Ziegel aus dem römischen Ziegeleikomplex wurden hauptsächlich an das Legionslager Vindonissa geliefert.

Die Kirche Hunzenschwil wurde 1959 und 1960 erbaut und am 11. September 1960 ihrer Bestimmung übergeben. Ihre Glasbildfenster gestaltete Arnold Zahner aus Rheinfelden 1960 in Glas und Beton. Der Grundriss der Kirche hat die Form eines Siebenecks und folgt weder dem herkömmlichen Schema eines Kirchenschiffs noch der Form einer Rundkirche.

Für Ihre Planung können Sie römische Archäologie und Kirchenbau als getrennte kulturhistorische Schwerpunkte betrachten.

Natur und Wege

Die Krebsbachweiher in Hunzenschwil stehen unter Naturschutz; Ziel ist es, die dort vorkommenden geschützten und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten zu erhalten und zu fördern.

Der südliche, etwas tiefer ausgehobene Waldweiher der Krebsbachweiher ist für bekanntere und häufigere Amphibienarten angelegt, während sich im flacher gebauten nördlichen Tümpel Pionierarten ansiedeln können.

Für Ihre Vorbereitung lassen sich Gewässergestaltung, Artenvielfalt und Schutzthematik als eigene Naturthemen gewichten.

In Hunzenschwil gibt es fünf WaldWanderWege, die 2005 ins Leben gerufen und eingeweiht wurden. Die Informationstafel zu den WaldWanderWegen steht beim Brunnen am südlichen Ende der Strangengasse.

Die Gemeinde Hunzenschwil betreut fünf schön gelegene Feuerstellen gemeinsam mit der Natur- und Umweltschutzkommission und stellt sie regelmäßig instand. Wegangebot, Informationstafel und Feuerstellen bilden unterschiedliche Anhaltspunkte, die Sie bei der Gestaltung Ihres Tages nebeneinander berücksichtigen können.

Anreise und örtliche Ziele

Der Bahnhof Hunzenschwil liegt an der SBB-Linie Zofingen–Lenzburg; die Züge verkehren im Halbstundentakt. Von Hunzenschwil aus fährt der Regionalbus Lenzburg zum Bahnhof Lenzburg beziehungsweise nach Rupperswil.

Die Waldhütte in Hunzenschwil bietet rund 30 bis 40 Personen Platz; vor dem Waldhaus befindet sich ein Brätliplatz mit zusätzlicher Grillstelle. Bei der Anreiseplanung können Sie Bahn- und Busverbindung als getrennte Bezugspunkte für Ihre Tagesorganisation betrachten.

Wenn Sie ein Hotel in Hunzenschwil vergleichen, können Sie auf Reisezeitraum, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen achten. Diese drei Angaben schaffen eine sachliche Vergleichsgrundlage für Ihre Buchungsentscheidung, ohne die Wahl des Ortes auf einen einzelnen Unterkunftsaspekt zu reduzieren.

Weitere Ziele auf dieser Ebene sind Rupperswil, Holderbank, Othmarsingen, Lenzburg, Meisterschwanden, Seengen und Möriken-Wildegg.

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