Muri im Aargau – Kloster, Museen und Landschaften

File:2004-Muri-AG.jpg File:2004-Muri-AG.jpg Foto: Roland Zumbuehl via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Bezirk Muri im Kanton Aargau verbindet historische Stätten, kulturelle Erlebnisse und Naturlandschaften. Zu dieser Verbindung zählen Flusswege, bewaldete Höhenzüge und historische Sehenswürdigkeiten.

Kultur und Geschichte

Die Klosteranlage Muri gehört zu den wichtigsten Kulturdenkmälern des Kantons Aargau und wurde im Jahr 1027 gegründet. Im Bezirk Muri umfasst die Klosteranlage Muri die Klosterkirche Muri, ein Klostermuseum und die Familiengruft der Habsburger. Die Klosterkirche Muri enthält eine romanische Krypta, einen gotischen Hochchor und einen barocken Zentralbau.

Private oder öffentliche Führungen sowie Besuche der Klosteranlage und anderer Sehenswürdigkeiten können über Muri Info beziehungsweise das Besucherzentrum von Murikultur gebucht werden.

Wer kulturelle Schwerpunkte abwägen möchte, kann Baugeschichte, Klosterleben, Kunst, Medizin und bäuerlichen Wandel als getrennte Themenfelder betrachten. In Muri stehen dafür die Klosteranlage, die verschiedenen Museumssammlungen und der dokumentierte Wandel des bäuerlichen Lebens jeweils für einen eigenen Zugang.

Der Räbenlichterumzug in Muri findet jährlich Anfang November für Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klassen statt.

Museen und Sammlungen

Die Ausstellung im Museum Kloster Muri erzählt Geschichten aus dem Leben der Äbte und Mönche sowie von den Habsburgern. Das Museum für medizinhistorische Bücher Muri lädt zu einer Zeitreise durch die Geschichte der Medizin und Naturkunde ein. Im Themenkreis «Körperbilder» wird dort eine Zweitauflage von 1555 ausgestellt.

Das Museum Caspar Wolf zeigt Ölbilder, Gouachen, Zeichnungen und Stiche von Caspar Wolf. Es bietet eine permanente Präsentation von Caspar Wolfs Werk sowie wechselnde Kabinettausstellungen.

Das Museum zwischen Pflug und Korn dokumentiert den Wandel des bäuerlichen Lebens der letzten 100 Jahre im Freiamt.

Ergänzende Ortsseiten führen zu Sins, Aristau, Mühlau, Beinwil, Abtwil, Besenbüren und Bünzen.

Bei einem Hotel in Muri lassen sich Reisezeitraum, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als getrennte Angebotsangaben vergleichen. Diese Orientierung bleibt neben den unterschiedlichen kulturellen Schwerpunkten und den Landschaftsthemen des Bezirks eine eigene Entscheidung.

Natur und Wege

In Muri lassen sich Wandern und Radfahren, der Freiämterweg sowie die Naturorte Feldenmoos-Weiher und Lindenberg als unterschiedliche Schwerpunkte für die eigene Planung betrachten.

Der Bezirk Muri bietet Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren. Der Freiämterweg ist ein regionaler Natur- und Kulturwanderweg, der durch die Naturlandschaften des Freiamts und zu eindrücklichen Zeugen der kulturellen Vielfalt der Region führt; Muri ist ein möglicher Ausgangspunkt.

Im Bezirk Muri gibt es Naturorte wie die Feldenmoos-Weiher und den Lindenberg. Vom Lindenberg bieten sich Ausblicke zwischen Bünztal und Seetal bis zum Hallwilersee und Baldeggersee.

Murimoos ist ein Naherholungsgebiet mit einem grossen Spielplatz. Auf dem Murimoosweg können Besucherinnen und Besucher die Tiere der Murimoos-Betriebe erleben. In Murimoos gibt es eine grosse Storchenpopulation mit inzwischen rund 50 Brutpaaren.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Muri.

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