Sins: Reusslandschaft, Pfarrkirche und Meienberger Geschichte
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Foto: Hans-Rudolf Berner via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Sins liegt im Reusstal an der Grenze zu den Kantonen Zug und Luzern. Mit über 20 Quadratkilometern ist Sins die flächenmässig viertgrösste Gemeinde des Kantons Aargau. Die römisch-katholische Pfarrkirche von Sins ist ein integral geschütztes Baudenkmal von regionaler Bedeutung.
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Kultur
Die heutige Pfarrkirche von Sins ist eine 1745/46 erneuerte Saalkirche mit einem spätgotischen Glockenturm-Unterbau von 1493 und einem Oberbau von 1626. Zur Ausstattung gehören Louis-XVI-Stuckaturen von 1795, Deckenmalereien von 1795 und eine klassizistische Ausstattung von 1828/1845.
Die Reussbrücke Sins ist eine verschalte, zweijochige Holzbrücke auf steinernen Pfeilern. Über den Einfahrten befinden sich geschnitzte Wappenschilder von 1945. Die unterschiedlichen Bauformen und Ausstattungsdetails lassen sich als eigenständige kulturgeschichtliche Themen betrachten.
Geschichte
Die Grafen von Habsburg erbauten das Städtchen Meienberg in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als vorgelagertes Schutzwehr. Zu Beginn des Jahres 1386 wurde Meienberg durch eidgenössische Truppen niedergebrannt. Nach der Zerstörung wurde es nicht wiederaufgebaut und sank zum Dorf ab. In Meienberg sind heute noch der Stadtgraben, der sogenannte Hirschengraben, sowie Teile der Stadtmauer erhalten.
Bis 1941 war Meienberg der offizielle Name der Gemeinde Sins. Am 20. Juli 1712 fand im Zweiten Villmergerkrieg rund um die Brücke und die Pfarrkirche von Sins das Gefecht von Sins statt. Baugeschichte, Kriegsgeschichte und erhaltene Reste bilden dabei unterscheidbare historische Bezugsebenen.
Unterwegs
Seit 1996 dient die alte Reussbrücke in Sins ausschliesslich dem Fussgänger- und Veloverkehr. Der ausgeschilderte Freiämter Veloweg ist eine 68 Kilometer lange Rundroute, die an der Hauptstrasse in Sins beginnt und nach Sins zurückführt. Eine längere Rundroute und eine Verbindung für Fuss- und Veloverkehr stehen für unterschiedliche Bewegungsformen.
Sins erhielt am 1. Dezember 1881 mit der Eröffnung des letzten Abschnitts der Aargauischen Südbahn Anschluss an das Eisenbahnnetz. Wenn Sie ein Hotel in Sins vergleichen, können Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisezeitraum, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen. Für den gewählten Zeitraum lassen sich die drei Angaben direkt miteinander vergleichen.
Natur
Das grösste Teilgebiet des Auenschutzparks Aargau in der Reussebene erstreckt sich von Sins bis zum Flachsee bei Unterlunkhofen. In der Auenlandschaft der Reussebene gibt es verschiedene Seitengerinne mit unterschiedlichen Strömungsverhältnissen, einen grundwassergespeisten Altarm ohne direkte Verbindung zur Reuss und grosse Amphibiengewässer.
Die Seitengerinne unterscheiden sich in ihren Strömungsverhältnissen. Der Altarm wird durch Grundwasser gespeist und steht nicht direkt mit der Reuss in Verbindung. Die dynamische Flusslandschaft der Reussebene bietet Bibern, Flussuferläufern und der Sibirischen Schwertlilie einen naturnahen Lebensraum. Die genannten Gewässerformen sowie die Tier- und Pflanzenarten lassen sich für die eigene Naturbeobachtung getrennt betrachten.
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