St. Ursen – Kirche, Kapellen und der Freiburger Voralpenweg
St. Ursen liegt in hügeligem Gelände am Fuß der Freiburger Alpen. Der Flusslauf der Galtera bildet im Norden und Osten einen Teil der Gemeindegrenze. Wer Landschaft und Ortsgeschichte verbinden möchte, findet hier unterschiedliche Blickrichtungen auf den Ort. Für Ihre Planung können Sie St. Ursen aus zwei Richtungen betrachten: über die landschaftliche Einordnung und über die Geschichte seiner Bauwerke. Dabei stehen natürliche Räume wie Talniederung, Hügelland und Flussgrenze neben den einzelnen historischen Orten. Landschaft und Baugeschichte stehen dabei als zwei unterschiedliche Aspekte von St. Ursen nebeneinander.
Natur und ländlicher Raum
Das Gemeindegebiet von St. Ursen erstreckt sich von der Talniederung des Galterenbachs südwärts in die hügelige Landschaft. Zu ihm gehört auch ein Teil des Naturschutzgebiets Rotmoos. Früher wurden an der Galtera und am Tasbergbach Mühlen betrieben. Die Milchwirtschaft hat in St. Ursen weiterhin einen wichtigen Stellenwert; außerdem gibt es dort noch drei Käsereigenossenschaften. Talniederung, Hügelland, Schutzgebiet und landwirtschaftliche Nutzung lassen sich als eigenständige Themen betrachten. Galtera und Galterenbach bezeichnen dabei verschiedene Gewässer und unterschiedliche räumliche Bezüge innerhalb des Gemeindegebiets. Zusammen mit dem Rotmoos und der Milchwirtschaft ergibt sich ein ländlich geprägtes Bild, das sich aus mehreren konkreten Elementen zusammensetzt.
Kultur und Geschichte
Die Ursus-Kapelle wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Beim Bau der neuen Kirche war wegen ihrer Baufälligkeit zunächst ihr Abbruch vorgesehen, doch die Kapelle blieb erhalten. Eine längere Sanierung mit archäologischer Untersuchung wurde 1988 abgeschlossen. An der Kapelle lassen sich damit Bauzeit, vorgesehener Abbruch und später abgeschlossene Sanierung als aufeinanderfolgende Stationen ihrer Geschichte unterscheiden.
Die Kirche von St. Ursen entstand 1898. 1933/34 wurde sie erneuert, einschließlich des Glockenturms sowie des Chors mit Sakristei. Ursen erhielt drei Chorfenster mit der Darstellung der Verklärung auf dem Berg Tabor. Die Pfarrei St. Ursen wurde am 1. April 1901 gegründet. Bei einem Vergleich sakraler Orte können Baujahr, Erhalt und spätere Eingriffe als getrennte zeitliche Angaben gelesen werden. Die Kirche verbindet dabei die bauliche Entwicklung mit einem benannten Bildthema und der Entwicklung der Pfarrei. So stehen neben den Jahreszahlen auch Glockenturm, Chor, Sakristei und Chorfenster als eigenständige Merkmale.
Weitere Kulturorte
Im Weiler Römerswil in der Gemeinde St. Ursen befinden sich ein Herrenhaus und die St.-Philippus-Kapelle. Auf dem Herrensitz Hattenberg stand eine Kapelle, zu der auch das Volk Zutritt hatte. Die Heilig-Kreuzkapelle an der Adresse Christlisberg 10a in St. Ursen ist als B-Objekt des Kulturgüterschutzes im Kanton Freiburg eingestuft.
Weitere Orte im regionalen Zusammenhang finden Sie unter Schwarzsee, Saint Antoni, Düdingen, Oberschrot, Tafers, Plasselb, Ueberstorf und Schmitten.
Für eine Reise nach St. Ursen können Sie bei einem Hotel Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen anhand Ihrer eigenen Planung gegenüberstellen. Diese Angaben bilden eine praktische Ergänzung zu den unterschiedlichen Landschafts- und Kulturthemen des Ortes, ohne die historischen und geografischen Merkmale miteinander zu vermischen.
Unterwegs auf dem Voralpenweg
Auf der Route in Richtung Oberschrot-Plaffeien führt der Freiburger Voralpenweg durch Sankt Ursen. Die Etappe des Weges ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
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