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Hotel in Rossa: Kirchen und Wanderwege im Calancatal

Unterkünfte in Rossa Gr

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rossa im oberen Calancatal

Rossa liegt im oberen Calancatal im südlichen Kanton Graubünden nahe der Grenze zum Tessin, auf rund 1.089 m ü. M., und gilt als höchstgelegene Ortschaft des Calancatals. Das Gemeindegebiet umfasst 58,89 km²; steile Hänge, Wälder, Bergbäche und alpine Wiesen prägen die Landschaft. Historische Steinhäuser und Kapellen gehören zum kulturellen Erbe des Dorfes.

File:Pro de Leura Rossa.jpg File:Pro de Leura Rossa.jpg Foto: Paebi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Rossa hat ein alpines Klima mit warmen Sommern und schneereichen Wintern. Die naturnahe Umgebung eignet sich zum Wandern, für Bergtouren und zur Erholung in klarer Bergluft. Zu den Outdoor-Aktivitäten in Rossa und ihrer Umgebung zählen Wandern, Schneeschuhwandern und Klettern.

Kultur und historische Spuren

Die Pfarrkirche San Bernardo in Rossa wurde zwischen 1677 und 1684 erbaut. Rossa ist im Schweizer Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung (ISOS) aufgeführt. Die Pfarrkirche von Santa Domenica zählt zu den bedeutendsten barocken Sakralbauten Graubündens.

Die Kapelle San Carlo al Sabbione stammt aus dem Jahr 1694 und enthält Gemälde von Giorgioli; die Kapelle Santa Maria della Neve in Valbella stammt aus dem Jahr 1683. Im Ortsteil Pighè am Eingang von Rossa steht eine mehr als 200 Jahre alte Linde.

Oberhalb von Rossa liegt La Scata / Calvari, eine aufgegebene historische Siedlung. Das Gebiet Scata / Calvari in der Gemeinde Rossa ist vollständig mit Trockenmauern terrassiert; die Kapellen bei La Scata / Calvari sind über einen malerischen Weg erreichbar.

Natur am Talhang

In der Gemeinde Rossa liegt das Waldreservat Bedoleta am orografisch linken Talhang bei Valbella. Es erstreckt sich von 1.200 m bis zur oberen Waldgrenze zwischen 2.100 und 2.300 m Höhe und umfasst etwa 727 Hektar.

Das Waldreservat umfasst hoch gelegene Lärchenbestände mit monumentalen Lärchen, die zu den ältesten Exemplaren Europas gehören. Dort lassen sich alpine Wildtiere beobachten, darunter Steinböcke, Gämsen, Hirsche, Birkhühner, Schneehühner und Steinadler.

Östlich von Augio ist der Frot-Wasserfall sichtbar.

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Anreise

Von Bellinzona aus können Reisende einen Bus in Richtung Mesocco oder San Bernardino nehmen, in Grono an der Haltestelle Bivio Calanca umsteigen und anschließend mit dem Bus nach Rossa weiterfahren. Im Ortsteil Augio dient das Kultur- und Freizeitzentrum „La Cascata“ zugleich als Hotel und Restaurant.

Weitere Ortsseiten führen zu Roveredo, Lostallo, Santa Maria In Calanca, Misox, Braggio und Cama.

Wege durch das Val Calanca

Die ViaCalanca ist ein Wanderweg durch das Val Calanca zwischen Grono und Rossa. Sie kann in Etappen begangen werden; die dritte Etappe verläuft von Selma nach Rossa. Die ViaCalanca ist Teil des Projekts „Itinerari culturali della Svizzera“, das historische Wege aufwertet und zur Erhaltung der Landschaft beiträgt.

Die Wanderung zum Lagh de Calvaresc beginnt im Dorf Rossa im Val Calanca nahe der historischen Pfarrkirche San Bernardo. Die Route erreicht den Lagh de Calvaresc, der wegen seiner besonderen Form auch als „herzförmiger See“ bekannt ist.

Die Schneeschuhwanderung von Rossa führt entlang des Flusses Calancasca zum kleinen Dorf Santa Domenica und auf dem Rückweg durch Augio.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Moesa.

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