Luzein: Kirchenkunst, Castels und Bergwege

File:Luzein.jpg File:Luzein.jpg Foto: Adrian Michael via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Luzein ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Graubünden und gehört zur Region Prättigau/Davos. Besonders anschaulich zeigt sich die Geschichte des Ortes an der reformierten Kirche: Sie wurde 1487 unter Einbezug des Turms ihrer Vorgängerkirche neu erbaut. In ihrem Inneren sind Wandmalereien aus der Zeit von 1487 bis 1496 erhalten. Zur Ausstattung gehört außerdem eine Orgel mit Rokokoschnitzwerk aus dem Jahr 1791.

Für den regionalen Vergleich können Sie außerdem Valzeina, Davos Wolfgang, Sankt Antönien, Klosters Serneus, Clavadel, Saas, Grüsch und Pany einbeziehen.

Bei Angeboten in Luzein lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt betrachten. So bleiben der zeitliche Rahmen, die gewählte Form der Unterbringung und die Bedingungen des jeweiligen Angebots als eigenständige Angaben erkennbar.

Kultur und Geschichte

Luzein wurde 1803 unabhängig, nachdem Graubünden der Eidgenossenschaft beigetreten war. Der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich in Pany.

Ein bedeutendes Baudenkmal ist das Sprecherhaus Luzein, ein denkmalgeschütztes Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Es wurde um 1680 von Bundeslandammann Florian Sprecher von Bernegg erbaut. Zum Haus gehört eine um 1680 angelegte barocke Gartenanlage mit drei Terrassen und etwa 450 Englischen Duftrosen.

Im Weiler Dalvazza, der politisch zur Gemeinde Luzein gehört, steht das Passagenhaus des Künstlers Peter Trachsel. Das Ensemble umfasst ein kubusförmiges Hauptgebäude, einen Archivcontainer und zwei Außenbühnen.

Die Burg Castels wurde 1338 erstmals schriftlich erwähnt. Die Burgruine Castels ist frei zugänglich und jederzeit geöffnet; erhalten sind markante Reste des Hauptturms und der Umfassungsmauer einer weitläufigen Höhenburg.

Landschaft

Am Partnunsee können gegen Gebühr Ruderboote genutzt werden, während Feuerstellen zum Bräteln einladen. Bärgli ist ein Barackenweiler auf 2.134 Metern über Meer mit Aussicht über das St.-Antönien-Tal.

Wege und Aktivitäten

Der Naturspielweg Pany–St. Antönien ist etwa 7 Kilometer lang und nimmt ungefähr 2 Stunden und 30 Minuten in Anspruch. Entlang des Weges befinden sich Spielposten, die größtenteils aus Naturmaterialien gestaltet sind. Streckenlänge und Gehzeit bieten dabei zwei konkrete Größen für die persönliche Tagesplanung.

Am Prättigauer Südhang eignen sich zahlreiche Wanderwege und Singletrails für Mountainbiking. St. Antönien und seine Seitentäler bieten Skitouren unterschiedlicher Länge, Exposition und Schwierigkeitsgrade. Die Aktivitätsformen reichen damit von einer thematisch gestalteten Wanderstrecke über Mountainbiking bis zu winterlichen Touren mit verschiedenen Anforderungen.

Für die persönliche Tagesplanung unterscheiden sich die Bewegungsformen durch ihre beschriebenen Rahmen: Der Naturspielweg ist mit einer ungefähren Strecke und Gehzeit versehen, während die Skitouren nach Länge, Exposition und Schwierigkeitsgrad variieren. Die Mountainbike-Strecken werden über Wanderwege und Singletrails am Südhang eingeordnet.

Das Schwimmbad Pany verfügt über ein 33-Meter-Becken, ein Nichtschwimmerbecken und ein Kinderplanschbecken.

Lokales

Im Chrüzhofladen in Pany wird Alpkäse von der Pany-Luzeiner Kuhalp „Valpun“ angeboten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prättigau-Davos.

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