St. Moritz – Mineralquellen, Museen und Bergwelt

30th St. Moritz Polo World Cup on Snow - 20140201 - Balles 30th St. Moritz Polo World Cup on Snow - 20140201 - Balles Foto: Clément Bucco-Lechat via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

St. Moritz verbindet Mineralquellen auf 1.800 Metern Höhe mit hohen Bergen und tiefen Bergseen. Als Mineralquellenstadt werden seine Quellen mit Ursprüngen in der Bronzezeit in Verbindung gebracht.

Weitere Ziele derselben übergeordneten Ortsgruppe sind Samaden, Castasegna, S-Chanf, Samedan, Bregaglia, Soglio Gr und Madulain.

Natur und Wasser

Ein Weg rund um den Lake St. Moritz ist etwa 5 km lang und dauert ungefähr eine Stunde. Im Gebiet Engadin St. Moritz erstrecken sich über 580 Kilometer Wanderwege, die sich für Bergwanderer unterschiedlicher Erfahrungsstufen eignen. Im nahe gelegenen Dorf Champfèr, das zwischen Silvaplana und St. Moritz liegt, bietet sich ein herrlicher Blick auf den Champfèrersee und die umliegende Gebirgslandschaft. Im Dorf fließt außerdem der Bach Ova da Suvretta.

Der St. Moritz Sailing Club bietet auf dem Lake St. Moritz Segelkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Die unterschiedlichen Weglängen und Aktivitätstypen lassen sich für Ihre Tagesplanung nebeneinander betrachten.

Berge und Wintersport

Das Skigebiet Corviglia ist vom Dorf St. Moritz aus direkt über die Chantarella-Standseilbahn erreichbar. Von Corviglia führt eine Seilbahn zum Piz Nair auf 3.057 m ü. M. Corviglia bietet ein beeindruckendes Bergpanorama sowie vielfältige Wanderwege und Skipisten.

Der Olympia Bobrun St. Moritz–Celerina ist seit 1904 in Betrieb und damit die älteste noch benutzte Bobbahn der Welt. Der Walk of Fame verläuft vom Info Point am Start entlang des Olympia Bob Runs; großformatige Tafeln und QR-Codes bieten historische und interaktive Informationen.

Kultur und Geschichte

Das Forum Paracelsus in St. Moritz Bad widmet sich der Geschichte der Mineralquellen von St. Moritz und vermittelt diese Geschichte sowie die Badekultur über Touchscreens und Hörstationen in zehn Sprachen. Die im Forum Paracelsus ausgestellte Mauritius-Quellfassung stammt aus der Bronzezeit. Um eine alte Quellfassung herum gebaut, erinnert das Forum an die historische Nutzung des Wassers von St. Moritz zum Trinken. In der Schweiz ist das Gebäude das einzige Gebäude des berühmten brasilianischen Architekten, der als Wegbereiter der modernen brasilianischen Architektur gilt.

Das Berry Museum wurde 2004 von Peter Robert Berry IV gegründet und in der Villa Arona eröffnet. Es präsentiert Dokumente und Objekte zur jüngeren Geschichte von St. Moritz, darunter alte Skiausrüstungen und Schlitten. Außerdem werden Ölgemälde, Pastelle und Zeichnungen von Peter Robert Berry II gezeigt, die in vierzig Jahren entstanden sind.

Das 1908 eröffnete Segantini Museum wurde vom Engadiner Architekten Nicolaus Hartmann (1880–1956) als Gedenkstätte für den Maler Giovanni Segantini erbaut. Es beherbergt heute das weltweit umfassendste und bedeutendste Ensemble der Werke Giovanni Segantinis.

Das Museum Engiadinais verfügt über 21 Ausstellungsräume mit historischen Interieurs aus fünf Jahrhunderten und hat eine Dauerausstellung zur rätoromanischen Sprache. Eine rund zweistündige Dorfführung durch St. Moritz vermittelt die Geschichte des Ortes und Engadiner Traditionen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Maloja.

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