Der alte Dorfkern von Samedan mit Crappun, Crasta und Surtuor enthält gut erhaltene Engadinerhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert mit Erkern und dekorativen Sgraffiti. Für Besucher mit Interesse an historischer Dorfarchitektur ist dieser Baubestand ein greifbarer kultureller Bezug.
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Kultur und Geschichte
Historischer Transit, Landwirtschaft und Bergbau trugen zum Wohlstand Samedans sowie zur Errichtung patrizischer und stattlicher Engadinerhäuser im 16., 17. und 18. Jahrhundert bei.
Mit diesem historischen Hausbestand werden unter anderem der Reformator und Bibelübersetzer Giachem Bifrun sowie die Familie Jenatsch in Verbindung gebracht.
Landschaft
In der näheren Umgebung von Samedan liegen Sass Alv, Piz Utèr und Sass Nair. Diese benannten Punkte sprechen Reisende an, die sich für die Landschaft im Umfeld Samedans interessieren.
Im umliegenden Gebiet von Samedan liegt Piz da las Blais.
Geografische Einordnung
Samedan ist ein Dorf und eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Graubünden. Der Ort liegt im Oberengadin und gehört zur Region Maloja.
Samedan hatte historische Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt, an dem Saumzüge die über die Pässe verlaufenden Routen von Süden nach Norden und von Osten nach Westen kreuzten.
Die Kirche San Peter in Samedan ist Gegenstand von Archaeologie Graubünden, einer Veröffentlichung des Archäologischen Dienstes Graubünden.
Der restaurierte Wachtturm La Tuor in Surtuor wurde erstmals 1281 urkundlich erwähnt und diente als Sitz der Herren von Samedan, bevor er später historischen Gerichts- und Gefängniszwecken diente.