Zum Inhalt

Uznach zwischen Naturraum und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Uznach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Uznach liegt an der Schnittstelle des Mittellandes mit dem Alpenraum. Der Ort ist Teil der Linthebene und des voralpinen Hügellandes. Diese Verbindung verschiedener Landschaftsräume steht neben einer bemerkenswert dichten Ortsgeschichte und konkreten Möglichkeiten für Spaziergänge, Wanderungen, Kulturbesuche und eine Velotour.

Uznach Stationsgebäude, Strassenseite Uznach Stationsgebäude, Strassenseite Foto: Hans-Rudolf Berner via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft

Im Buechwald gibt es zahlreiche beschilderte Wanderwege, darunter den Panoramaweg. Das gut ausgebaute Wanderwegnetz in Uznach bietet zahlreiche Anschluss- und Rundwegrouten. Für die Planung lassen sich damit unterschiedliche Wegformen gegenüberstellen, ohne den Blick auf die örtlichen Natur- und Kulturräume zu verlieren.

Das Riet mit dem Möwenweiher im Zentrum von Uznach ist ein Flachmoor von nationaler Bedeutung. Hinter der Kreuzkirche befindet sich die Storchenkolonie Uznach, die das ganze Jahr über von rund 30 Störchen bewohnt wird. In der Storchenkolonie werden das ganze Jahr über Führungen angeboten.

Geschichte und Kultur

Im museUm Uznach zeigt der Raum Alt Uznach Fundgegenstände und einen Originalstich zur Burg Uznaberg. Der Eintritt in das museUm Uznach ist während der regulären Öffnungszeiten kostenlos.

Die Ruine Uznaberg wurde von den Grafen von Toggenburg erbaut; von der einstigen Anlage sind nur noch wenige Mauerreste erhalten. Das Haus Falken blieb vom Stadtbrand in Uznach in der Schreckensnacht vom 18. auf den 19. August 1762 verschont. Die Wirtschaft zum Hof ist das älteste gut erhaltene Landhaus in Uznach und stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Unter dem Vordach des gestrickten Holzbaus ist die Jahreszahl 1730 sichtbar.

Die Chronik verzeichnet die Gründung der Stadt Uznach in den Jahren 1228–1229 und die Burg Uznaberg für den Zeitraum 1234–1268. Zwischen 1200 und 1300 stand in Uznach eine romanische Kirche im Zentrum einer Großpfarrei; 1317 wurde die Michaelskapelle gegründet. Die gotische Kreuzkirche in Uznach wurde zwischen 1494 und 1505 erbaut; die Chronik verzeichnet für dieselben Jahre den Bau einer neuen gotischen Pfarrkirche, der Kreuzkirche. Die Kreuzkirche besitzt ein bemerkenswertes Portal zur Sakristei und ein zierliches Sakramentshäuschen mit dem Uznacher Wappen.

Die Chronik verzeichnet für das Jahr 856 die urkundliche Erwähnung der karolingischen Galluskirche in Uznach. Ebenfalls verzeichnet sie den Bau der St.-Josefskapelle im Jahr 1664. Die Heiligkreuzkirche ist als kantonal geschütztes Kulturobjekt eingestuft. Die Häuserreihen an der Obergasse wurden südlich auf der Stadtmauer errichtet.

Anzeige

Der Kulturtreff Rotfarb bietet in Uznach ein kulturelles Programm. Zu den wiederkehrenden Märkten gehören der Töniermarkt im Januar, der Maimarkt und der Klausmarkt Ende November. Wenn Sie weitere Orte im regionalen Zusammenhang betrachten möchten, können Sie auch Schmerikon, Gommiswald, Rapperswil-Jona, Hintergoldingen, Goldingen, Ernetschwil, Weesen und Schänis einbeziehen.

Unterwegs

Uznach verfügt über Zugverbindungen bis Mitternacht sowie über Linthbus-Verbindungen in alle Richtungen. Die Rundtour Farner beginnt am Bahnhof Uznach, ist 40 km lang und verläuft auf der Veloroute Nr. 481. Die Gegenüberstellung des Wanderwegnetzes mit dieser ausgeschilderten Rundtour bietet unterschiedliche Formen der Fortbewegung und Planung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: See-Gaster.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele

Weitere Orte unter demselben Reiseziel: