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Castaneda Gr: Geschichte, Landschaft und Wege

Unterkünfte in Castaneda Gr

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Castaneda führt Sie weit in die Vergangenheit. Der Ort weist Spuren einer mehr als 5.000 Jahre alten Nekropole auf. Sie umfasst bis zu 250 steinerne Grabkammern aus dem 6. bis 3. Jahrhundert v. Chr.; die Verstorbenen wurden mit reichen Grabbeigaben bestattet. Auf den Terrassen an der Mesolcina-Seite liegt Castaneda.

File:Castaneda GR Calancatal.jpg File:Castaneda GR Calancatal.jpg Foto: Paebi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Für zusätzliche Ortsseiten können Sie auch Roveredo, San Bernardino, San Vittore Gr, Cama, Santa Maria In Calanca, Verdabbio, Misox und Lostallo aufrufen.

Geschichte

Die Terrassen von Castaneda und Santa Maria haben eine jahrtausendealte Siedlungsgeschichte. Diese wird durch die Entdeckung einer Siedlung aus dem späten Neolithikum belegt. Die Terrasse von Castaneda auf 800 Metern Höhe zeugt von einer mehr als 4.500 Jahre alten Landwirtschaft.

Der neue Bereich der Dauerausstellung des Museo Moesano behandelt den Tod und die damit verbundenen Riten während der Eisenzeit. Die Initiative entstand aus den Ergebnissen archäologischer Ausgrabungen in Cama im Jahr 2019 und in Castaneda im Jahr 2020. Zu den eisenzeitlichen Grabfunden aus Castaneda und Cama zählen viele Fibeln, Anhänger, Ohrringe, Jadeschmuckketten, Situlen, Schnabelkannen, Eisenschwerter, Krüge und Kelche.

Kultur

Im Herzen von Castaneda liegt die barocke Pfarrkirche Santo Stefano. Sie wurde erstmals 1544 erwähnt, 1633 umgebaut und erneut geweiht. Im Chor befindet sich ein Gemälde von 1636, das Christus den Erlöser darstellt und sich in einem originalen Renaissance-Rahmen befindet. Die Kirche bewahrt Spuren mehrerer Dekorationen aus dem 17. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit wurden Santo Stefano ein Kirchenschiff und ein Glockenturm hinzugefügt.

Landschaft

Zu den Landschaftselementen von Castaneda gehört der Komplex der Mulini di Pisela. Er liegt unmittelbar unterhalb des Dorfes Castaneda. Zu den erhaltenen Resten gehören ein steinerner Mühlstein, ein Teil des Lagerraums und ein Teil eines Raums, der als Wohnraum vorgesehen war. Ein neuer Kastanienwald im Umland gehört ebenfalls zu den Landschaftselementen von Castaneda.

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Die Felder bei den Mulini di Pisela wurden mit Kartoffeln, Mais, Hirse, Flachs, Roggen, Weizen und Buchweizen bewirtschaftet. In den Gemeinden Buseno, Castaneda und Santa Maria war die Kastanie vorherrschend; die Bäume wurden geschont und zur Ernährung genutzt.

Wanderwege

Die Calanca Route umfasst einen alten, von Trockenmauern gesäumten Maultierpfad von Castaneda nach Santa Maria. Die Etappe Grono–Santa Maria der ViaCalanca ist 4 km lang und wird mit einer Gehzeit von 2 Stunden angegeben. Für Ihre Planung lassen sich Streckenlänge, angegebene Gehzeit und die benannten Wegziele getrennt vergleichen.

Der Historic Path von Grono führt an der Capela del Pciüti vorbei und zu den Mühlen von Pisela; der Menö Trail führt ebenfalls zu den Mühlen. Von den Mühlen von Pisela führt der Weg weiter zum Mola-Wald und nach Santa Maria iC. Von Santa Maria iC führt er weiter zur Capela de Bolada auf 1.674 Metern Höhe.

Mobilität

Die Route 26 ist ein Radweg zwischen Grono und den Dörfern Castaneda und Santa Maria in der äußeren Calanca. Auf der Route 26 führt die Radtour von Grono über die Kurven der historischen Strecke zu den Dörfern Castaneda und Santa Maria. Die alte Zufahrtsstraße am linken Talhang wurde zwischen 2021 und 2023 saniert. Wegen ihrer 26 Kehren heißt die Straße Route 26.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Moesa.

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